Brandenburger Sommerfrische

Ein verlängertes Wochenende brachte uns nach Himmelpfort. Ok, bis Weihnachten ist es noch etwas Zeit, aber warum nicht wenn man schon mal hier ist gleich den Wunschzettel abgeben ? Denn in Himmelpfort ist eines der sogenannten Weihnachtspostämter, wo die Briefe direkt zum Weihnachtsmann weitergeleitet und garantiert auch beantwortet werden!

Der Hauptgrund hierher zu fahren ist aber die Ruhe am Stolpsee. So lässt sich der Sommer genießen …

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3 Kommentare zu Brandenburger Sommerfrische

  1. Andreas Biehl sagt:

    Hallo Sascha,

    vielen Dank für Deine ausführliche und kompetente Antwort.

    Ich bin und her gerissen. Deinen Blog habe ich komplett gelesen 🙂 ( Gestern )
    Im Normalfall ist man ja froh, zu Hause schlafen zu können. Von Hannover, meinem Hauptgebiet, fahre ich in der Regel 2 Stunden. Wenn man allerdings am nächsten Tag wieder hin muss oder nach Wolfsburg, Braunschweig oder so, ist eine Übernachtung schon besser. Früher beim Kunden, stressfreier, mehr Besuche und so weiter.
    Da ich alleinerziehend bin, war ich da allerdings etwas gebremst. Nun ist die Volljährigkeit erreicht und ich kann etwas flexibler sein. Allerdings so Mammutreisen wie Du mit 16 Tagen sind da auch noch utopisch 🙂

    Finanziell ( ausser auf Messen ) sind Hotels etwas günstiger und der Aufwand ist nicht so hoch. Denke ich zumindest. Allerdings könnte ich mir vorstellen, speziell in meiner Situation den WoWa etwas länger in Hannover zu stationieren. ( Nur ob ich ihn da da wieder weg ziehe ? ) Kommisarisch betreue ich noch ein paar Kunden in MeckPomm. Da wäre das sehr angebracht.

    15 Kilometer von mir weg steht ein gut ausgestatteter zum mieten von privat für 55 Euro. Der hat alles. Großer Wassertank, vollwertige Dusche, Fußbodenheizung, Standheizung, Fernsehen, Mover, und und und…..
    Ist aber auch sehr groß mit eine Länge von fast 9 Metern. Und ich weiß nicht, wie eng es auf einem Campingplatz zu geht..

    Teuer wird das nun in dem Moment, weil ich überbuchen muss. Das heißt, wenn ich Montags um 8 auf der Messe sein will, muss ich den WoWa entweder Freitags schon dort abstellen. Eventuell Sonntag Abend. Die Messe geht bis Samstag. Also kann ich ihn eventuell erst am Montag abgeben. Alles in Allem teurer als ein Zimmer, wenn ich über Wimdu noch eine Wohnung bekommen sollte.

    Also wie Du merkst, ich bin sehr unentschlossen. Weil ich bisher mit Camping nichts am Hut hatte und Respekt vor einem 14-Meter-Gespann habe. Im Schnee würde ich vielleicht nicht fahren. Wenn der ins Schlingern kommt auf glatter Fahrbahn, macht das keine Freude mehr, denke ich.

    Aber es reizt mich 🙂

    PS.: Ich schau gerade aus dem Fenster vom Büro. Die Bäume biegen sich . Es stürmt. Da kommt mir gleich der Gedanke, wie so ein Teil sich dann noch fahren lässt )

    Gruß

    Andreas

  2. Andreas Biehl sagt:

    Hallo Sascha,

    ich schreibe jetzt mal einfach hier, weil ich keine Kontaktdaten gefunden habe. Du kannst das gerne dann wieder löschen.

    Ich habe Deinen Blog heute gefunden, weil ich über so eine Lösung nachdenke. Ich bin selbständig und viel unterwegs. Eigentlich müßte ich mehr übernachten um effektiver zu arbeiten, aber die Suche nach Hotels nervt mich dann doch. Gerade jetzt kurz vor einer Messe die Preisanhebung um das 3-Fache. Jetzt kam der Gedanke, mal was anderes mit WoWa oder WoMo zu probieren. Natürlich erstmal mieten als Test. Ich suche aber noch, weil es auch hier sehr große Preisunterschiede gibt und auch nicht alle Fahrzeuge frei sind. Ein WoWa sollte natürlich eine Dusche haben. Diese haben allerdings nur einen 5-Liter-Wasserboiler. Ich denke das reicht dann nicht, oder?

    Was machst Du beruflich? Bist Du bundesweit unterwegs? Ich hab gelesen Du bist bis zu 16 Tage unterwegs? Finde ich irre 🙂 Was sagt die Famile?
    Ich hab ein abgegrenztes Gebiet und weiß noch nicht ob sich das lohnt. In max 3 Stunden bin ich zu Hause, wenn kein Stau kommt. Aber 4 bis 5 mal im Jahr bin ich auf einer Messe…das käme dazu.

    Wo ich mir beim Lesen hier Gedanken gemacht habe, ist das Fahrverhalten beim Wind oder auch beim Schnee. Das stelle ich mir sehr stressig vor. Ich hab einen Opel Vivaro Kasten,weil ich den auch als Vorführfahrzeug habe. Der ist hinten geschlossen. Da wird bestimmt auch das Rangieren nicht so einfach, oder?

    Also es reizt mich, das mal zu probieren. Da ich aber überhaupt keine Erfahrung habe,versuche ich mich mal hier auszutauschen, falls Du antworten möchtest.

    Bis dann schon mal

    Andreas

    • Admin sagt:

      Hallo Andreas,

      wenn Dich Hotels (gerade zu Messezeiten) nerven, so wie mich damals, Du gerne unabhängig und möglichst „frei“ sein möchtest, dann wäre ein Caravan/Wohnwgen durchaus eine Option, auch um Deinen Dienstreisen eine Prise „Abenteuer“ dazu zu geben 😉

      Da du ja beruflich einen Kastenwagen benötigst, wäre ein Wohnwagen sowieso die bessere Wahl (anstatt eines Mobils).
      Weitere Vorteile:
      – nicht so teuer
      – hoher Wiederverkaufswert
      – flexibler (Fahrzeug kann wie gehabt unabhängig genutzt werden)
      – die Familie könnte auch von profitieren (Camping-Urlaub)

      Eine Dusche war auch für mich ein „must have“. Serienmäßig hat ein Wohnwagen meistens einen 35 l oder 38 l Frischwassertank. Damit kommt man alleine mit Abwaschen, Duschen/Waschen und Klospülung ca. 2-3 Tage zurecht.
      Beim Boiler (Warmwasser) gibt es zwei Optionen: Die einfache Variante wird von der Luftheizung versorgt und „erwärmt“ eben die besagten 5 Liter. Das reicht vielleicht für den Abwasch oder Hände waschen. Dann gibt es die Option mit dem GAS-Boiler, der 12-15 Liter wirkliches Heißwasser zur Verfügung stellt. Das reicht, um sich alleine ausgiebig unter der Dusche zu verbrühen 😉

      Und natürlich sollte man an das Abwasser denken: Serienmäßig gibt es einen „Unterstell-Tank“ (meistens so um die 20 Liter) dazu. Ich habe mir einen richtigen Abwasser-Tank mit 75 l montieren lassen, weil ich auch einen 75 Liter Frischwassertank habe: http://www.driving-office.de/?p=2532
      Damit komme ich 4-5 Tage zurecht, bis man mal wieder eine Versorgungstation (für Wohnmobile) oder Camping-Platz aufsuchen muss:
      Zur Not geht das auch vor der eigenen Haustür (Frischwasser/Gulli).
      http://www.driving-office.de/?p=2574

      Aber inzwischen bin ich nicht mehr ganz so viel unterwegs; ob sich die Familie darüber freut bin ich mir noch nicht sicher 😉

      Achja, wegen Rangieren: Sicherlich hast Du schon mal einen Anhänger gezogen? Die Sicht nach hinten ist bei einem Wohnwagen gleich 0, deshalb ist es egal, ob Du einen geschlossenen Kastenwagen, Pickup oder Limousine fährst. Man sieht maximal eine „weiße Wand“.
      Zum Rückwärts einparken hilft ggf nur, wenn man alleine unterwegs ist, vorsichtiges Vortasten, Aussteigen und hinten gucken, wieder ein paar Meter usw. bis der Wohnwagen da steht, wo er stehen soll. Perfekt ist es dann mit einem Mover: Einfach abkuppeln und via Fernsteuerung den Wohnwagen auf seinen Stellplatz steuern.
      http://www.driving-office.de/?p=1911

      Das Fahrverhalten selbst ist stark vom Zugfahrzeug und Gewicht/Größe des Wohnwagen abhängig. Mein 1.800 kg Wohnwagen ist mit einem LandRover Discovery oder VW Phaeton völlig unproblematisch, siehe auch hier:
      http://www.driving-office.de/?p=2587

      Die Faustregel ist: Der Wohnwagen sollte immer leichter als das Zugfahrzeug sein (gesetzlich geht auch mehr, aber dann ist es nicht mehr „komfortabel“).

      So, nun darfst Du dich in die (scheinbar) unendliche Suche nach dem geeigneten Wohnwagen umschauen 😉
      Aber mit ein paar Eckdaten (Dusch als „muss“ ist schon notiert) wie max. Gewicht (Zugfahrzeug!), Budget und als Allein- oder auch Familienreisender kann ich Dir auch gerne eine Shortlist erstellen.
      Und bei Fragen einfach fragen …

      Viele Grüße

      Sascha

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