Von der Autobahn in die Werkstatt

Tja, ist das wieder mal typisch Fiat?
Schon am Vorabend bei Ankunft des Zwischenübernachtungs-Stellplatz in Eisenberg/Thüringen machten metallische Schleifgeräusche auf sich aufmerksam.
Am Morgen dann, bei Abfahrt wurde es nochmals lauter: Ein Blick unter das Mobil zeigte dann, dass ein Blech auf dem Boden drückte:

20121130-232003.jpg

Es war die Ummantelung des Schalldämpfers, die sich gelöst hatte!
Im ersten Reflex rief ich den ADAC an, die könnten aber auch nur
a) einen Pannenhelfer schicken (was soll der ohne Hebebühne ausrichten?)
b) einen Abschlepper schicken (wozu, ich kann ja fahren)
c) eine LKW-Werkstatt-Adresse in der Nähe benennen (hatte ich schon, kann ja mit dem Internet umgehen)

Jedenfalls beschloss ich, es mal zu versuchen die 200 km nach Potsdam zu fahren.
Und probieren geht über studieren: Und siehe da, ab ca. 80 km/h hob der Wind das Blech über dem Boden und es war wieder „ruhig“.
Und so kam ich direkt in meine Lieblingswerkstatt Iveco Nord-Ost und erhalte einen neuen Schalldämpfer:

20121130-231513.jpg

In der Werkstatt sagten sie mir, das sei typisch bei Langstreckenfahrzeugen.
Ich würde sagen, es ist typisch FIAT ….

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3 Antworten zu Von der Autobahn in die Werkstatt

  1. Yo sagt:

    Hallo Sascha!
    „FIAT-typisch“ – ich glaube nicht. Von meinen 6 Wohnmobilen waren 4 auf Mercedes Benz. Nr. 1 von 1971 ist schon gar nicht mehr wahr. Ein umgebauter Paketwagen der Deutschen Post auf MB 406 D mit 65 PS. Laut, langsam aber er lief und lief und lief. Zwar nur mit max. 80 km/h, unkaputtbar (bis auf die Seitenbleche). Nr. 2 war die legendäre Hymer S-Klasse, beige mit dem runden Dach, auf MB 410 D. Ein Saugdiesel, 3 Liter, 5-Zylinder, 95 PS. Dieses Fahrzeug war das stabilste und zuverlässigste, Null Fehler oder Pannen in ca. 12 Jahren. Die Leute mit diesem Model betreiben den Hymer-S-Klasse-Club zu Recht. Nr. 3 Hymer S 700 auf MB 412 mit 3 Liter, 5-Zylinder Turbomotor, 122 PS. Mit diesem MB hatte ich Pech. War wohl ein Montagsauto, zweimal mußte ich abgeschleppt werden, 1x in Spanien, 1x in Frankreich. Ansonsten war er oft in der Werkstatt. Habe ich nach knapp 3 Jahren wieder verkauft. Nr. 4 mein jetziger, Hymer S 820, auf MB 616 CDI Common-Rail-Maschine mit 156 PS. Ein wunderbares Luxus-Gefährt. Ich hoffe, daß er noch lange hält, habe ihn maximal aufgerüstet. Pannen? Nur Kleinigkeiten und Verschleißteile.
    Gruß Yo

  2. Stefan sagt:

    Oh man Sascha – das kann es doch nicht geben …
    „In der Werkstatt sagten sie mir, das sei typisch bei Langstreckenfahrzeugen“

    Wofür bauen sie bei FIAT ihre Transporter?

    Alles gute für die nächsten Fahrten mit deinem „Kurzstreckenmobil“ ;o)

    Stefan

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