Nach der Wanderung im Gebirge ging es weiter, leider kann ich nicht länger bleiben. Zu später Stunde galt es nochmals, mit höchster Aufmerksamkeit Millimeterarbeit zu leisten:
(nein, das Endrohr war schon abgefallen und oben am Dach war „noch Luft“).
Puh, ohne Blesuren den Stellplatz erreicht. Der Kenner ahnt es vielleicht schon …
Nach einer verkürtzten Nacht (Sommerzeit!) am nächsten Morgen erstmal die Lage checken:
Richtig, ich bin in Nierstein auf dem Weingut Gehring.
Also erstmal eine Wanderung machen. Nach der „Sitzungs-Woche“ habe ich immer noch Bewegungsdrang … ah, hier geht´s lang:
Immer wieder ein atemberaubendes Panaroma. Könnte auch eine HO-Kulisse sein (man achte auf die Bahn in der Bildmitte):Übrigens ist der „rote Hang“ völlig unpolitisch, er hat eben nur roten Ton und Sandstein:
Tatsächlich huschte hier gerade schon die erste Eidechse lang.
Alles blüht schon am Rhein; hier der Blick auf den roten Hang.
In Nierstein (nicht Oppenheim?) liegt übrigens Deutschlands ältestes Weinfeld:
Tja, hätte mein Vater auch mal in Weinwirtschaft gemacht 😉
So, das Wochenende neigt sich leider dem Ende. Zeit, in das Zielgebiet NRW für die neue Woche zu fahren …
Fazit: Zwar nur 47 Stunden Wochenende, aber so intenstiv, als sei man eine Woche im Urlaub gewesen. Da bleibt mir nur noch Wilhelm Busch treffend zu zitieren:
Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele:
Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur,
Darum, Mensch, sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist’s! Reise, reise!